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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher
Ultraschalluntersuchung zur Diagnostik von Prostatakrebs: Urologen initiieren Studie
Die S3-Leitlinie Prostatakrebs, die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) entwickelt wurde, hat in ihrer aktuellen Version vom Herbst 2011 auch Bild gebende Verfahren in der Diagnostik des Prostatakarzinoms bewertet. Einige in der täglichen Praxis bereits zum Teil häufig angewendete Verfahren haben bisher keine hinreichend wissenschaftlich fundierte Aussagekraft. Um diesem Mangel abzuhelfen, haben der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. und die DGU gemeinsam eine Studie initiiert, die die transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata bewerten soll.
Akademie der Deutschen Urologen startet neue Veranstaltungsreihe
400 Teilnehmer auf Premiere von „Urologie Aktuell 2012“ in Dresden
Gemeinnützig, von höchster Qualität und offensichtlich sehr gefragt: Schon zum Auftakt von „Urologie Aktuell“ kamen rund 400 Teilnehmer vom 3. bis 5. Mai 2012 nach Dresden und sorgten für einen erfolgreichen Start der neuen jährlichen Veranstaltungsreihe der Akademie der Deutschen Urologen.
Neue WHO-Richtlinie zur Ejakulatuntersuchung
Zeugungsfähig oder nicht? Die Untersuchung des Ejakulats hat einen zentralen Stellenwert bei der Diagnose der männlichen Unfruchtbarkeit. Die neue Richtlinie zur Ejakulatuntersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt inzwischen in deutscher Übersetzung vor und muss bis 2013 verpflichtend umgesetzt werden. „Damit wird flächendeckend ein hoher Qualitätsstandard in andrologischen Laboren etabliert und Vergleichbarkeit erreicht“, sagt Prof. Dr. Sabine Kliesch, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V..
CAMPUS ONKOLOGIE - Interdisziplinäres Fortbildungsportal der DKG online
02. Mai 2012. Aktuelle onkologische Lehrinhalte multimedial in Bild, Schrift und Ton: Das Internet-Fortbildungsportal der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) richtet sich an angehende Mediziner und Fachärzte, die sich einen interdisziplinären Überblick über den aktuellen Erkenntnisstand zu einer Krebsart verschaffen möchten.
Neue Daten zu Krebserkrankungen: Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der Urologen in der Onkologie
13.04.2012. In diesem Jahr werden Ärzte in Deutschland bei rund 486.200 ihrer Patienten eine Krebserkrankung neu feststellen. In mehr als jedem fünften Fall wird ein Urologe diese Diagnose treffen. Bei Männern bleibt die Prostata mit für dieses Jahr geschätzten 67.600 neuen Fällen weiterhin die häufigste Tumorlokalisation vor Darm (38.300) und Lunge (33.700). Mit noch größerem Abstand wird bei Frauen Brustkrebs mit 74.500 Fällen am häufigsten neu diagnostiziert werden, gefolgt von Darmkrebs (31.100) und Lungenkrebs (17.700). Das geht aus dem Bericht „Krebs in Deutschland 2007/2008“ hervor, der gemeinsam vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. jetzt in der 8. Ausgabe veröffentlicht wurde.
Gemeinsame Resolution: Medizinstudium: Kein Zwangstertial Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr!
21.03.2012. Medizinstudierende sollten weiterhin die Möglichkeit haben, im dritten Tertial des Praktischen Jahres (PJ) ihr Fach frei zu wählen. Das bewährte Wahltertial darf nicht durch einen viermonatigen Pflichtabschnitt in einer allgemeinärztlichen Praxis ersetzt werden. Das fordern 18 medizinische Fachgesellschaften und Verbände, zusammen mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) und den Jungen Neurologen. Der Bundesrat soll im Mai über die neue Approbationsordnung und damit über das PJ entscheiden.
International aufgestellt: 64. Deutscher Urologen-Kongress in Leipzig
07.03.2012. Deutschlands Urologen tagen erstmals in Leipzig: Zum 64. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 26. bis 29. September 2012 werden rund 7000 Fachbesucher aus aller Welt im Congress Center Leipzig (CCL) erwartet. Mit einem ganztätigen akademischen Programm-Angebot in englischer Sprache will die DGU den weltweit drittgrößten Urologenkongress auf dem internationalen Wissenschafts-Parkett neu positionieren.
Erstmals wissenschaftlich belegt: Physiotherapie verkürzt die Zeit der Inkontinenz nach Prostata-Operation
28.02.2012. Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln analysierten 25 randomisierte, kontrollierte klinische Studien mit insgesamt über 2.500 Prostatakarzinompatienten zur Wirksamkeit von Physiotherapietraining auf das Kontinenzverhalten nach der operativen Entfernung der Prostata. Demnach belegen die Studien, dass ein gezieltes Schließmuskel- und Beckenbodentraining das Risiko und die Dauer einer Inkontinenz als möglicher Folge einer Prostatakrebsoperation nachweislich senkt.
DGU und BDU plädieren für Erhalt des Wahltertials im Praktischen Jahr
27.02.2012. Für die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und den Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) steht fest: Die geplante Reform der ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO), die jetzt aus Kreisen der Bundesländer vorgeschlagen wurde, ist weder zeitgemäß noch genügt sie dem tatsächlichen Bedarf. Deshalb sprechen sich die wissenschaftliche Fachgesellschaft und der Berufsverband in einer gemeinsamen Stellungnahme klar gegen die beabsichtigte Neuordnung aus.
OP-Barometer 2011: Wachsende Patientengefährdung
25.02.2012. Die Gefährdung von Patienten in deutschen Operationssälen steigt. Vielfach stehe in den operativen Disziplinen nicht ausreichend OP-Pflegepersonal zur Verfügung - quantitativ und qualitativ. Zudem sei die Versorgung mit Sterilgütern unzureichend. Das geht aus den ersten Ergebnissen des OP-Barometers 2011 hervor, die das Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) an der Fachhochschule Frankfurt/Main veröffentlicht hat. „Bereits heute müssen viele Operationen – gerade auch wegen des Pflegemangels – verschoben oder von anderen Krankenhäusern erbracht werden“, so Prof. Thomas Busse, der Direktor des Zentrums.

